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Mantelthermoelemente Typ K, N, J, S | ATEX-zugelassen

Mantelthermoelemente sind robuste Temperatursensoren für industrielle Anwendungen bei Temperaturen bis 1.150 °C. Als Familienunternehmen aus Hanau fertigen wir seit 50 Jahren mineralisolierte Mantelthermoelemente in den Typen K, N, J und S nach DIN EN 60584-1 (Klasse 1). Verfügbar mit Durchmessern von 0,5 bis 6,0 mm, mit Übergangshülse und Anschlussleitung — optional mit ATEX-Zulassung für explosionsgefährdete Gas- und Staubbereiche. Standard-Konfigurationen liefern wir in ca. zwei Wochen.

ATEX-Variante online konfigurieren

Konfigurieren Sie Ihre individuelle ATEX-Ausführung des Mantelthermoelements TML-EX direkt online — Sie erhalten ein unverbindliches Angebot innerhalb eines Werktages. Wählen Sie Messsystem, Durchmesser, Fühlerlänge, Übergangshülse, Leitungsisolation, Anschluss und ATEX-Zulassung. Alle Spezifikationen werden direkt in eine Anfrage übernommen.

Live-Vorschau Ihrer Konfiguration
TML-EX Maßzeichnung
Ex
Ø F
3,0 mm
FL
100 mm
Ø U
5 mm
UL
40 mm
KL
2000 mm
Leitung
Silikon – 180 °C
Anschluss
Freie Enden

Konfigurations-Übersicht

Messsysteme
Element Typ K
Mantel Inconel 600
Genauigkeit Klasse 1
Stückzahl 1 Stück
Hülse Ø5 × 40 mm
Norm DIN EN 60584-1
ATEX
Hinweis: Die Live-Vorschau zeigt schematisch Ihre Konfiguration. Verbindliche Maße und Toleranzen entnehmen Sie bitte dem Datenblatt. Für individuelle Sonderausführungen nutzen Sie bitte das Kommentarfeld.
Preis auf Anfrage
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Direkt an info@ghi-gmbh.de · Antwort meist am gleichen Werktag · 06181 - 5049318

Anfrage-Vorschau

So wird die Anfrage bei info@ghi-gmbh.de eingehen.

Unsere Mantelthermoelemente im Überblick

Wählen Sie aus unseren Standardvarianten oder kontaktieren Sie uns für individuelle Sonderausführungen. Alle Varianten in Klasse 1 nach DIN EN 60584-1, mit Inconel-600- oder Edelstahl-Mantel.

Aufbau und Funktionsweise

Ein Mantelthermoelement besteht aus zwei Thermodrähten unterschiedlicher Metalle, die in einem nahtlosen Metallmantel verlaufen und durch hochreines, verdichtetes Magnesiumoxid-Pulver (MgO) elektrisch isoliert sind. An der Spitze ist die Verbindungsstelle der beiden Drähte — die Messstelle. Wird sie erwärmt, entsteht eine kleine Thermospannung (Seebeck-Effekt), aus der über die genormten Kennlinien (DIN EN 60584-1) die Temperatur abgeleitet wird.

Bei der isolierten (ungeerdeten) Messstelle ist die Schweißstelle durch MgO vom Mantel getrennt: potenzialfrei, störarm, geeignet für EMV-kritische Anwendungen — etwas trägere Ansprechzeit. Bei der geerdeten (nicht isolierten) Messstelle ist die Schweißstelle mit dem Mantel verbunden: deutlich schnellere Ansprechzeit (dünne Fühler erreichen Halbwertszeiten ab ca. 0,15 s), dafür empfindlicher gegenüber Störspannungen.

Mantelwerkstoffe und Temperaturbereiche

Der Mantelwerkstoff bestimmt die zulässige Dauereinsatztemperatur und die Beständigkeit gegen aggressive Medien. Dünnere Durchmesser reagieren schneller und sind biegsamer, dickere sind mechanisch robuster und für höhere Dauertemperaturen geeignet. In oxidierenden, reduzierenden oder schwefelhaltigen Atmosphären sowie in Schmelzen und Salzbädern können Sonderwerkstoffe oder zusätzliche Schutzrohre nötig sein — wir beraten Sie zur passenden Werkstoff- und Durchmesserwahl.

Werkstoff Werkstoff-Nr. Dauereinsatz Eigenschaften
Inconel 600 2.4816 bis 1.150 °C Standard für Typ K und N, sehr beständig in oxidierenden Atmosphären
Edelstahl 1.4571 / 1.4404 1.4571 / 1.4404 bis 800 °C Standard für Typ J, hygienisch, säurebeständig
Sonderwerkstoffe auf Anfrage Nicrofer, Hastelloy, Inconel 601, Tantal — für aggressive Medien

Thermoelement-Typen und Genauigkeitsklassen

Der Typ ergibt sich aus der Werkstoffpaarung der Thermodrähte und legt Einsatzbereich, Linearität und Kennfarbe fest. Die zulässigen Grenzabweichungen sind in DIN EN / IEC 60584-1 in den Klassen 1, 2 und 3 definiert (Klasse 1 = engste Toleranz); ältere Tabellenwerte finden sich in DIN 43710, die mineralisolierte Mantelleitung selbst ist in DIN EN 61515 genormt.

Typ Werkstoffpaarung Einsatzbereich Typische Anwendung
K NiCr–Ni -200 bis +1.150 °C Allrounder, Industrie, Heizungsbau
N NiCrSi–NiSi -200 bis +1.300 °C Langzeitstabil, Hochtemperatur
J Fe–CuNi -40 bis +750 °C Klassiker, reduzierende Atmosphären
S PtRh10–Pt 0 bis +1.600 °C Edelmetall, Hochpräzision, Glasindustrie

Im GHI-Sortiment standardmäßig: Klasse 1 nach IEC 60584, Mantel Inconel 600 bei Typ K/N, Edelstahl 1.4571/1.4404 bei Typ J, Durchmesser 0,5–6,0 mm, Sonderlängen auf Anfrage.

ATEX-Mantelthermoelemente für explosionsgefährdete Bereiche

Überall dort, wo brennbare Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube auftreten können, dürfen ausschließlich Temperatursensoren mit gültiger ATEX-Zulassung eingesetzt werden. Das betrifft insbesondere Chemieanlagen, Raffinerien, Lackier- und Pulverbeschichtungsanlagen, Silos sowie Bereiche in Pharma-, Lebensmittel- und Holzindustrie.

Unsere ATEX-Variante TML-EX ist nach folgenden Zulassungen zertifiziert:

  • II 1 G Ex ib IIC T1…T6 Ga/Gb — Gas-Zone 0/1, Eigensicherheit "ib"
  • II 1 G Ex ia IIC T1…T6 Gb — Gas-Zone 1, höhere Schutzart "ia"
  • II 2D Ex ib IIIC T440 °C…T63 °C Db — Staub-Zone 21

Bauformen unserer Mantelthermoelemente

Wir bieten Mantelthermoelemente in verschiedenen Anschluss-Bauformen — wählen Sie die passende Variante für Ihre Anwendung:

  • TML-EX — ATEX-Mantelthermoelement mit Übergangshülse und Leitung (online konfigurierbar)
  • TML — Mantelthermoelement mit Übergangshülse und Leitung
  • TMT — Mantelthermoelement mit freien Enden
  • TMS — Mantelthermoelement mit Stecker

Datenblatt zum Download: TML-Datenblatt (PDF)

Einsatzgebiete und Anwendungen

Mantelthermoelemente sind die erste Wahl überall dort, wo robuste, präzise und dauerhafte Temperaturmessung gefragt ist — in der Chemie- und Pharmaindustrie (Reaktoren, Destillationskolonnen, oft ATEX), im Anlagen- und Maschinenbau (Industrieöfen, Brennkammern, Wärmetauscher), in der Energiewirtschaft (Dampfkessel, Turbinen, Rauchgas-Messung), in der Automotive- und Prüfstandstechnik (Motorenprüfstände, Abgasmessung), in der Lebensmittelindustrie (Backöfen, Sterilisationskammern) sowie in der Halbleiter- und Glasindustrie (Schmelzwannen, Ziehöfen, Diffusionsöfen).

Häufige Fragen zu Mantelthermoelementen

Was ist der Unterschied zwischen Mantelthermoelement und Widerstandsthermometer (Pt100)?

Mantelthermoelemente messen bis 1.150 °C (mit Edelmetall bis 1.600 °C) und sind robust gegen Vibration und mechanische Beanspruchung. Widerstandsthermometer (Pt100, Pt1000) sind im Bereich -200 °C bis +600 °C genauer, aber empfindlicher und teurer pro Sensor. Faustregel: Bis 600 °C Pt100, ab 600 °C Mantelthermoelement.

Welcher Mantelthermoelement-Typ ist der richtige?

Die häufigste Wahl ist Typ K (NiCr-Ni) für allgemeine Anwendungen bis 1.150 °C. Typ N ist langzeitstabiler bei hohen Temperaturen. Typ J wird bei moderaten Temperaturen bis 750 °C eingesetzt. Typ S (PtRh10-Pt) für höchste Genauigkeit bis 1.600 °C. Bei Unsicherheit beraten wir Sie gerne unter +49 6181 5049318.

Welche Mantelmaterialien sind verfügbar?

Standardmäßig Inconel 600 (W.-Nr. 2.4816) für Typ K und N — beständig bis 1.150 °C und gegen oxidierende Medien. Für Typ J sowie für Anwendungen mit hygienischen Anforderungen Edelstahl 1.4571 oder 1.4404. Sonderwerkstoffe wie Nicrofer, Hastelloy oder Tantal auf Anfrage.

Was bedeutet die Genauigkeitsklasse 1 nach DIN EN 60584-1?

Klasse 1 (Standard bei GHI-Mantelthermoelementen) bedeutet eine Grenzabweichung von ±1,5 °C zwischen -40 °C und 375 °C bzw. ±0,4 % des Messwerts ab 375 °C. Klasse 2 hat größere Toleranzen, Klasse 3 ist nur für kryogene Bereiche. Für noch höhere Genauigkeit empfehlen wir individuelle Kalibrierung.

Was bedeuten die ATEX-Klassen "II 1 G Ex ib IIC T1…T6"?

"II" steht für Geräte außerhalb des Bergbaus. "1 G" bedeutet höchste Schutzkategorie für gasförmige explosionsfähige Atmosphären (Zone 0/1). "Ex ib" ist die Zündschutzart Eigensicherheit. "IIC" ist die höchste Explosionsgruppe (Wasserstoff/Acetylen). "T1…T6" gibt die zulässige Oberflächentemperatur an (T6 = max. 85 °C, T1 = max. 450 °C).

Welche Übergangshülsen sind verfügbar?

Wir bieten standardmäßig Ø5×40 mm, Ø6×30 mm und Ø6×40 mm. Die Übergangshülse stellt den Übergang vom Sensor zur Anschlussleitung dar und sorgt für Zugentlastung und Schutz der Übergangsstelle. Sondergrößen auf Anfrage.

Kann ich für mein Mantelthermoelement ein Kalibrierzertifikat erhalten?

Ja. Auf Wunsch erhalten Sie ein Werks-Kalibrierzertifikat aus unserem eigenen Kalibrierlabor (interne Werkskalibrierung). Standardmäßig kalibrieren wir an drei Festpunkten innerhalb des Einsatzbereichs.

Wie schnell ist die Lieferzeit eines individuell konfigurierten Mantelthermoelements?

Standard-Konfigurationen liefern wir in der Regel innerhalb von ca. zwei Wochen. ATEX-Varianten und Sonderausführungen benötigen länger. Für eine genaue Lieferzeitauskunft konfigurieren Sie online oder rufen Sie uns an: +49 6181 5049318.

Mantelthermoelemente vom deutschen Hersteller anfragen

Als Familienunternehmen aus Hanau fertigen wir seit 50 Jahren Temperaturmesstechnik für Industrie und Sonderanwendungen. Was uns auszeichnet:

  • Made in Germany — Fertigung direkt in unserem Werk in Hanau, keine Lohnfertigung im Ausland.
  • Individuelle Konfiguration — vom Sonderdurchmesser bis zur kundenspezifischen Biegung.
  • Persönliche Beratung — Sie sprechen mit Technikern, nicht mit Vertrieblern. Kostenfrei und unverbindlich.
  • Lieferzeit ca. 2 Wochen für Standard-Konfigurationen, Sonderausführungen länger.
  • Werks-Kalibrierzertifikat aus unserem eigenen Kalibrierlabor (interne Werkskalibrierung) auf Wunsch.
  • ATEX-Zulassungen für Gas-Zone 0/1 und Staub-Zone 21 — direkt aus unserem Portfolio.

Sie haben Fragen oder benötigen ein Angebot für Ihre individuelle Anwendung? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage:

GHI GmbH — Temperaturmesstechnik
Agnes-Pockels-Str. 4, 63457 Hanau
Telefon: +49 6181 5049318
E-Mail: info@ghi-gmbh.de

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